Joanna Hamulski ART
(...)Integrität im Beruf war mir schon immer wichtig. Deshalb ist es mir als Künstlerin maßgebend umweltfreundliche Materialien zu benutzen, was in der Malerei nicht einfach ist. Man möchte seinem Ausdruck freien Lauf lassen. Ich stelle zum Großteil meine Malmittel selbst her, sowohl die Ölfarben, als auch die Aquarellfarben, Pastelle oder Grundiermittel.(...) Damit möchte ich aus Verantwortung und der Rücksicht vor den Ressourcen der Natur ein Zeichen setzen.

Vita
Mitgliedschaften:
Seit 07/2025 Mitglied in der Deutschen Aquarellgesellschaft DAG e.V.
Gruppenausstellungen:
18.07.-07.08.2025 Galleria ARTtime
"Arte, magia senza tempo" - Udine, Italien
25.08.-07.09.2023 Galleria ARTtime
"Assolutamente Arte" - Udine, Italien
Werdegang:
Seit 2023
freischaffende Künstlerin
Seit 2012
freischaffende Restauratorin
2018 - 2022
angestellt in einem Mannheimer Auktionshaus
2010 - 2014
Studium der Konservierung/Restaurierung in Bern und Hildesheim
2007 - 2009
studienvorbereitende Praktika in der Konservierung/Restaurierung
2004 - 2005
Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
1981
geboren in Bydgoszcz/Polen
Meine Vorliebe für schöne Dinge, Malerei und Kultur hat in meiner Kindheit ihren Ursprung. Schon damals war mein Wunsch Künstlerin oder Restauratorin zu werden. Heute bin ich Beides.
Der Arbeit als freiberufliche Restauratorin in der Denkmalpflege und als Angestellte in einem Auktionshaus verdanke ich, dass ich von Kunstwerken umgeben sein konnte. Die tägliche Inspiration und Faszination trug dazu bei, dass ich mich schlussendlich selbst der eigenen Kunst zuwenden wollte.
Meine Intention und Motivwahl
Die Natur liegt mir besonders am Herzen. Besonders die heutige Zeit stellt eine Herausforderung für die Natur dar.
Je mehr wir feststellen wie einzigartig und wunderbar diese Natur ist, umso demütiger fühlen wir uns. In der heutigen, von Narzissmus geprägten Zeit, ist Demut sowas wie ein Luxus. Es ist nichts, dass uns „weiter bringt“. Im Gegenteil, es bringt uns sogar weiter die Natur außer Acht zu lassen und ausschweifend und unbekümmert zu leben. Und wenn wir mal Pause machen wollen von dieser ausschweifenden Welt, gehen wir in den Wald um „aufzutanken“, sich zu „erden“. Und dort nehmen wir die Natur oft nur oberflächlich wahr, als Momentaufnahme. Das Fotografieren gibt uns die Möglichkeit Inne zu halten, den Moment festzuhalten, darüber zu reflektieren und dabei neue Erinnerungen zu schaffen. Auch alte Dias und Familienfotos bilden meine Motivwahl.
Ausdruckstechniken
Das Medium, mit dem ich am Liebsten arbeite sind Aquarellfarben auf Baumwoll-Bütten und Ölfarben auf Leinwand. Ich habe jedoch in meiner Laufbahn schon jedes Medium ausprobiert, auch druckgrafische Techniken, Plastik oder Keramik. Aus diesem Grund verschließe ich mich grundlegend keiner Technik.
Der Umweltgedanke
Integrität im Beruf war mir schon immer wichtig. Deshalb ist es mir als Künstlerin maßgebend umweltfreundliche Materialien zu benutzen, was in der Malerei nicht einfach ist. Man möchte seinem Ausdruck freien Lauf lassen. Ich stelle zum Großteil meine Malmittel selbst her, sowohl die Ölfarben, als auch die Aquarellfarben, Pastelle oder Grundiermittel. Dabei ist es mir wichtig keine giftigen Pigmente zu benutzen, z.B. keine Cadmium- oder Bleipigmente. Ich möchte das Repertoire der Erdpigmente ausschöpfen und bin ständig auf der Suche nach spannenden, umweltfreundlichen Pigmenten. Die Holzleinwände verwende ich teilweise aus ausrangierten Fotoleinwänden oder aus zweiter Hand und bespanne sie neu. Das Verpackungsmaterial ist ebenfalls größtenteils recycelt. Damit möchte ich völlig ideologiefrei, allein aus Verantwortung und der Rücksicht vor den Ressourcen der Natur ein Zeichen setzen.
Auch die Tierquälerei ist in der Pinselherstellung ein oft nicht angesprochenes Thema. Ich kann keine Naturbilder malen und dafür Tierhaarpinsel benutzen, die aus Qualzucht oder Wildtierjagd stammen. Es gibt auch gute Synthetikhaarpinsel, die ich bevorzuge. Natürlich besitze ich aus einem alten Bestand an Pinseln auch Tierhaarpinsel. Diese sind nachwievor in Gebrauch.